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Geldanlage für Frauen: Tipps und Strategien

Das Thema Altersvorsorge wird immer wichtiger und nach wie vor oft noch unterschätzt. Dabei sollten sich gerade Frauen intensiver mit ihren Finanzen auseinandersetzen, um sich langfristig ein Vermögen aufzubauen.

veröffentlicht

am

@Olha_Tsiplyar via Twenty20

Warum Vermögensaufbau für Frauen so wichtig ist

Ein harter Fakt ist, dass sich Frauen im Allgemeinen auf eine niedrigere Rente einstellen müssen als Männer. Die Gründe hierfür ist ein geringeres bzw. teilweise gar kein Einkommen vor Rentenbeginn.

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Das liegt häufig daran, dass Frauen nach wie vor einen größeren Anteil an der Kinderbetreuung haben. Sie bleiben öfter zu Hause, arbeiten mehrere Jahre lang gar nicht oder entscheiden sich für das Teilzeit-Modell bzw. einen Job auf geringfügiger Beschäftigungsbasis. Andere pflegen Angehörige und arbeiten daher weniger oder gar nicht.

All das führt letzten Endes zu einer niedrigeren Rente im Vergleich zu den meisten Männern. Daher ist es essenziell, dass Frauen ihre Finanzen selbst in die Hand nehmen. Je früher Sie damit beginnen, sich ein passives Einkommen zu sichern, desto besser.

Was tun Frauen aktuell für Ihre Altersvorsorge?

Tatsächlich hat sich in den letzten Jahren schon einiges getan: Viele Österreicherinnen setzen sich intensiv mit ihren Finanzen auseinander, sparen für ihre Altersvorsorge, legen Kapital an und investieren selbstsicher und kontrolliert. Allerdings sind sie im Vergleich zu Männern und auch anderen Europäerinnen noch recht risikoscheu. Und das, obwohl der finanzielle Spielraum wächst.

Auf der einen Seite ist der Wunsch nach finanzieller Unabhängigkeit und einem sorgenfreien Ruhestand groß, auf der anderen Seite favorisieren viele Frauen Anlagen mit geringen oder keinen Wertschwankungen. Das bringt zwangsläufig eine niedrige Rendite mit sich. Daher lassen sich die Strategien für die Altersvorsorge noch optimieren.

Ein paar grundlegende Tipps zur Finanzplanung

Gerade dann, wenn Sie sich bisher mit dem Thema Finanzen noch wenig auseinandergesetzt haben, sollten Sie klein anfangen und sich zunächst einen Überblick über Ihre derzeitige finanzielle Situation verschaffen. Hierzu empfiehlt sich das Führen eines Haushaltsbuches. In dieses tragen Sie sämtliche Ausgaben ein. Dazu gehören grundlegende regelmäßige Posten wie Miete und Strom, aber auch alles, was Sie im Monat ausgeben: beim Einkaufen im Supermarkt, beim Onlineshopping oder für den Imbiss in der Mittagspause. Dadurch gewinnen Sie einen Eindruck, wie viel Geld Sie im Verhältnis zu Ihrem Einkommen ausgeben und an welchen Stellen Sie möglicherweise etwas sparen können.

Tipp: Falls Sie Schulden haben, tilgen Sie diese nach Möglichkeit, ehe Sie Ihr Geld anlegen. Denn in der Regel sind die Zinsen für Ratenkredite deutlich höher als die für Ihre Geldanlage. Das gilt insbesondere für hohe Dispokredite. Ausgenommen hiervon sind Immobilienkredite. Sie dienen selbst dem Vermögensaufbau und stellen später einen wichtigen Teil Ihrer Altersvorsorge dar.

Welche Strategien für die Geldanlage gibt es?

Die Möglichkeiten, Geld zu investieren und zu sparen, sind zahlreich. Zu den beliebtesten Anlageformen gehören:

  • Tagesgeld
  • Festgeld
  • Aktien
  • Fonds
  • ETFs

Tagesgeldkonto

Das Tagesgeldkonto zählt zu den besonders sichern Anlageformen, dafür erhalten Sie hierfür allerdings nur sehr wenig Zinsen. Falls Sie noch kein Tagesgeldkonto besitzen, sollten Sie eines eröffnen, am besten online bei einer Direktbank, da die Gebühren hier in der Regel deutlich niedriger ausfallen. Auf dem Tagesgeldkonto parken Sie Ihren Notgroschen. Dieses Geld dient als Rücklage für die kaputte Waschmaschine oder für den Zeitraum zwischen zwei Jobs. Idealerweise befinden sich auf dem Tagesgeldkonto mindestens drei Netto-Gehälter.

Festgeld

Bei Festgeld fällt der Zinssatz etwas, aber nicht viel höher aus. Bei einigen Anbietern erhalten Sie weniger als 0,5 Prozent, bei anderen ist schon mal 1 Prozent oder mehr drin. Doch während Sie auf Ihr Tagesgeldkonto jederzeit Zugriff haben, ist das Geld auf dem Festgeldkonto für einen vorgeschriebenen Zeitraum „eingefroren“. Daher empfiehlt sich diese sichere Anlage für größere Beträge, auf die Sie für ein paar Jahre lang verzichten können.

Aktien

Mit Aktien erwerben Sie Anteile an einem Unternehmen, können starke Gewinne ebenso wie starke Verluste erzielen. Aufgrund des hohen Risikos eignen sich Aktien für die Altersvorsorge nur in Kombination mit anderen Formen der Geldanlagen.

Fonds

Bei Investmentfonds fällt das Risiko etwa geringer aus, da in einem Fonds eine Vielzahl von Aktien und Anlagemöglichkeiten gebündelt werden. Der Fonds wird von einem Fondsmanager verwaltet, für den zum Teil nicht unerhebliche Gebühren anfallen.

ETF

ETFs (Exchange Traded Funds) sind börsengehandelte Indexfonds und bilden die Wertentwicklung eines Aktienindex nach, zum Beispiel dem DAX. Damit vereinen sie im Prinzip die Vorzüge von Aktien und Fonds in einem Produkt: Sie sind kostengünstig, flexibel, liquide und vor allem breit diversifiziert. Denn ETFs investieren in ganze Märkte. Der DAX beispielsweise, der deutsche Leitindex, umfasst die 30 größten deutschen Aktiengesellschaften. Haben zwei oder drei Unternehmen mal eine schlechte Phase und fällt der Aktienkurs entsprechend, gleichen sich die Verluste durch die Gewinne anderer DAX-Unternehmen wieder aus. Noch sehr viel breiter gestreut ist der MSCI World. Dieser internationale Aktienindex bildet die Wertentwicklung von mehr als 1.600 Unternehmen aus 23 Industrieländern ab, wobei die USA mit über 60 Prozent sehr stark vertreten sind.

Besonders interessant für die langfristige Altersvorsorge sind ETF-Sparpläne. Schon ab 50 Euro monatlich (bei manchen Online-Banken gar 25 Euro) können Sie sich über die Jahre hinweg ein kleines Vermögen aufbauen.

Grundsätzlicher Tipp: Je früher Sie mit Ihrem Vermögensaufbau bzw. Ihrer Altersvorsorge beginnen, desto besser. Jedes Jahr und jeder Euro zählen. Denn so profitieren Sie länger von dem Zinseszinseffekt: Das heißt, Zinsen, die Sie jährlich auf Ihre Ersparnisse erhalten, werden im darauffolgenden Jahr mitverzinst. Außerdem können Sie sich dann risikoreichere Anlagen erlauben. Denn vorübergehende Verluste, die Sie mit Aktien, Fonds oder ETFs erzielen, können über einen längeren Zeitraum durch eine höhere Rendite wieder ausgeglichen werden.

Ich bin ein Familienmensch durch und durch. 3 wunderbare Kinder im Jugendalter, ein toller Ehemann und ein treuer Hund an meiner Seite. Und was soll ich sagen: Ich liebe es! Wie passend, dass ich auch hier über die Themen Familie, Hunde, Kinder und Bildung schreibe. Den richtigen Hintergrund habe ich übrigens durch mein Studium. So kann ich Wissenschaft und "aus-dem-Nähkästchen-plaudern" wunderbar verbinden. Neben diesen Themen setze ich mich übrigens auch privat stark für Familienrecht ein. Schließlich ist die Familie eines der wertvollsten Güter das wir besitzen. Und deshalb freue ich mich auch, wenn ich Dir in diesem Magazin solche Themen näherbringen kann.

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Steuerausgleich für Frauen – Tipps für die Arbeitnehmerveranlagung

Sie möchten einen Steuerausgleich machen? Dann ist dieser Beitrag genau das Richtige für Sie. Er soll Sie allgemein informieren, sodass Sie anschließend sehr einfach einen Steuerausgleich durchführen können.

veröffentlicht

am

@LinaVeresk via Twenty20

Es ist wichtig, zu wissen, dass die Lohnsteuer so berechnet wird, als würde man das ganze Jahr über die gleiche Summe verdienen. Das ist in der Realität aber nicht immer der Fall, da das Einkommen schwanken kann.

Steuerausgleich bzw. Arbeitnehmerveranlagung

In so einem Fall sollte auf eine Arbeitnehmerveranlagung zurückgegriffen werden. Die Steuer wird nämlich neu berechnet und gleichmäßig über das komplette Jahr verteilt. In vielen Fällen stellt sich dann heraus, dass es eine Lohnsteuergutschrift gibt, da zu viel bezahlt wurde. Diese Gutschrift wird sofort auf das Konto verbucht. Gleichzeitig kann es aber auch dazu führen, dass eine Steuernachzahlung gefordert wird. Hier besteht allerdings die Möglichkeit, dass der Antrag auf die Arbeitnehmerveranlagung zurückgezogen wird.

Folgendes kann geltend gemacht werden:

  • Freibeträge für Inhaber von Opferausweisen und Amtsbescheinigungen
  • Außergewöhnliche Belastungen aufgrund einer Behinderung
  • Familienbonus Plus
  • Unterhaltsabsetzbetrag
  • Eventuell Sonderausgaben, welche nicht automatisch übermittelt werden
  • Werbungskosten wie zum Beispiel für Fachliteratur oder Fortbildungskosten
  • Eventuell Pflichtversicherungsbeiträge, zum Beispiel wegen einer geringfügigen Beschäftigung
  • zusätzlicher Beitrag an die Krankenkasse für die mitversicherten Angehörigen
  • Pendlerpauschale
  • Mehrkindzuschlag
  • Alleinverdiener- und Alleinerzieherabsetzbetrag

Welche Arbeitnehmerveranlagungen gibt es?

Es gibt die freiwillige und die verpflichtende Arbeitnehmerveranlagung.

Freiwillige Arbeitnehmerveranlagung

Jeder, der erwartet, dass er eine Lohnsteuergutschrift bekommt, kann die Arbeitnehmerveranlagung beim Finanzamt einreichen.

In folgenden Fällen kann davon ausgegangen werden, dass eine Lohnsteuergutschrift anfällt:

  • unterschiedlich hohes Gehalt während des Jahres
  • Wechsel des Arbeitsplatzes
  • nicht dauerhaft beschäftigt gewesen
  • Anspruch auf SV-Rückerstattung
  • Anspruch auf Alleinverdiener- und Alleinerzieherabsetzbetrag
  • Anspruch auf Pendlerpauschale
  • Außergewöhnliche Belastungen, Sonderausgaben oder Werbungskosten wurden noch nicht im Freibetragsbescheid berücksichtigt

Verpflichtende Arbeitnehmerveranlagung

Wenn bestimmte Voraussetzungen erfüllt werden, muss eine Arbeitnehmerveranlagung durchgeführt werden. Dies ist dann der Fall, wenn das Einkommen im betreffenden Jahr mehr als 12.000 Euro betragen hat und einer oder mehrere der folgenden Punkte zutreffen:

  • Alleinverdiener-/Alleinerzieherabsetzbetrag, erhöhter Verkehrsabsetzbetrag oder erhöhter Pensionistenabsetzbetrag wurden bei der Lohnverrechnung schon berücksichtigt, ohne dass die Voraussetzungen vorgelegen sind
  • in einem Kalenderjahr wurden mehr als eine lohnsteuerpflichtige Einkunft bezogen, welche nicht gemeinsam versteuert wurden
  • Pendlerpauschale wurde in unrichtiger Höhe oder zu Unrecht bezogen
  • unrichtige Angaben über die Steuerbefreiung von Kinderbetreuungskosten wurden getätigt
  • Familienbonus wurde berücksichtigt, aber die Voraussetzungen sind nicht vorgelegen

Welche Fristen sind bei den Arbeitnehmerveranlagungen zu beachten?

Grundsätzlich gilt zu unterscheiden, ob es sich um die freiwillige Arbeitnehmerveranlagung oder die verpflichtende Arbeitnehmerveranlagung handelt. Bei der freiwilligen Arbeitnehmerveranlagung hat der Betroffene fünf Jahre Zeit, um das Formular einzureichen. Ein Antrag für das Jahr 2020 kann zum Beispiel bis Ende Dezember 2025 gestellt werden. Die verpflichtende Arbeitnehmerveranlagung kann bis zum 30. April des Folgejahres eingereicht werden. Online kann die Erklärung bis 30. Juni des Folgejahres eingereicht werden.

Welche Stelle ist für meinen Steuerausgleich zuständig?

Für den Steuerausgleich und das Entgegennehmen der Formulare ist das Wohnsitzfinanzamt zuständig.

Wie läuft das Verfahren ab?

Es ist wichtig, zu wissen, dass die Arbeitnehmerveranlagung über FinanzOnline elektronisch übermittelt werden kann. Natürlich ist es auch möglich den Antrag per Post zu schicken oder persönlich bei dem Finanzamt vorbeizubringen. Die Anträge werden in der Reihenfolge, in der sie eingereicht wurden, bearbeitet. Im Allgemeinen muss beachtet werden, dass das Finanzamt auf den Antrag eine Arbeitnehmerveranlagung durchführt und die Lohnsteuergutschrift auf das Konto überweist. Es sollten keine Lohnzettel beigelegt werden. Diese werden nämlich von dem Arbeitgeber oder der Arbeitgeberin direkt an das Finanzamt übermittelt. Die pensionsauszahlende Stelle übermittelt den Bescheid ebenso an das Finanzamt. Darüber hinaus sollten keine Belege beigelegt werden, welche Werbungskosten, Sonderausgaben oder außergewöhnliche Belastungen beinhalten. Die Belege müssen allerdings sieben Jahre aufbehalten werden, sodass diese vorgelegt werden können, wenn das Finanzamt danach fragt. Sollte keine Erklärung zur Arbeitnehmerveranlagung abgegeben werden oder abgegeben werden müssen, dann werden Sie in folgenden Fällen vom Finanzamt wegen einer Pflichtveranlagung kontaktiert werden:

  • gleichzeitiger Bezug von zwei oder mehreren lohnsteuerpflichtigen Einkünften
  • Ausbezahlung von Krankengeld
  • Rückerstattung von Sozialversicherungspflichtbeiträgen
  • Bezug aus den Insolvenz-Entgelt-Fonds
  • Freibeitragsbescheid wurde berücksichtigt

Weitere wichtige Informationen

Die Nachzahlungen
Zu einer Nachzahlung kommt es vor allem dann, wenn gleichzeitig mehrere lohnsteuerpflichtige Bezüge bezogen worden sind und diese nicht gemeinsam versteuert worden sind. In diesem Fall werden nur die Lohnsteuern für die Pensionen und Bezüge berechnet, die von der betroffenen Stelle selbst ausbezahlt worden sind. Aufgrund dessen ergibt sich eine zu geringe Lohnsteuer. Die Bezüge werden bei der Arbeitnehmerveranlagung oftmals besteuert. Hierbei wird der Betroffene mit einem anderen gleichgestellt, der nur ein Dienstverhältnis gehabt hat, aber gleich viel Gehalt bezogen hat. Aufgrund dessen müssen häufig Vorauszahlungen getätigt werden, welche dann mit der Steuernachforderung gegengerechnet werden können und sich aufgrund dessen verringern und somit dazu führen, dass keine Nachzahlung geleistet werden muss.
Die Vorauszahlungen
Jeder, der einkommensteuerpflichtig ist, muss die Einkommensteuer immer vierteljährlich im Voraus bezahlen. Aufgrund dessen kann es zu Vorauszahlungen kommen, sollten mehrere Bezüge gleichzeitig bezogen worden sein und die Lohnverrechnung nicht gemeinsam versteuert worden ist. Sollten zwei Bezüge nebeneinander anfallen, dann wird die Nachzahlung von dem vorigen Jahr mit der Vorauszahlung für das folgende Jahr zusammenfallen.
Die Einkommensteuererklärung
Die Abgabe von einer Einkommensteuererklärung muss dann erfolgen, wenn Einkünfte über 730 Euro erzielt wurden, Einkünfte aus privaten steuerpflichtigen Grundstücksveräußerungen erzielt wurden oder Einkünfte aus Kapitalvermögen erzielt wurden. Die Frist endet mit dem 30. April des Folgejahres und verlängert sich bei Online-Einreichungen auf den 30. Juni des Folgejahres.
Die Versteuerung von unterschiedlichen Pensionen
Sollten gleichzeitig mehrere Pensionen bezogen werden, dann muss eine gemeinsame Versteuerung erfolgen. Nur so können Nach- und Vorauszahlungen vermieden werden. Sollte neben der ASVG-Pension eine Firmenpension bezogen werden, dann besteht die Pflicht nicht, diese gemeinsam zu versteuern. Allerdings kann der ehemalige Arbeitgeber oder die ehemalige Arbeitgeberin die Versteuerung und Auszahlung der ASVG-Pension übernehmen. Es ist allerdings wichtig, zu wissen, dass der Arbeitgeber oder die Arbeitgeberin auf keinen Fall dazu verpflichtet ist.

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