"AUF 153/6–11 wird mit einem fulminanten Überblick über Status quo und Zukunft des Feminismus ihre Abschiedsvorstellung geben. Jetzt bestellen!"

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AUF–Info 164

Inhalt

AUF–Editorial

    Aneta Hristova:
  • "Die Frauenbewegung auf dem freien Markt"
  • "Verdiente Preise





die Frauen der AUF–Redaktion

AUF–Info 163

Inhalt

AUF–Editorial
Gästinnenbuch AUFührung 35 Jahre AUF
Neuerscheinungen AUFedition
16 Tage gegen Gewalt – Standpunkte gegen Gewalt
100 Jahre Frauenwahlrecht – Mindestsicherung
Podiumsdiskussion: Familienrechtsreform





die Frauen der AUF–Redaktion

AUF–Info 162

Aktuell:

AUFührung 35 Jahre AUF!
Wir feiern am 28. Mai 2010 um 19:30 Uhr
in der Volkshalle im Rathaus

Programm:
Empfang, Buffet
Uraufführung "Son et Lumière"" von Marlene Streeruwitz
Danach Musik und Tanz

Es laden ein: AUF – eine Frauenzeitschrift, AUFKultur, Frauenstadträtin Sandra Frauenberger
Performance von Marlene Streeruwitz.

"Zu diesem Jahrestag der AUF soll in einer Multimedia Show im Stil einer ,Son et Lumière’ Vorführung all das gefeiert werden, was Frauen in den 35 Jahren erreicht haben. Historisches Bildmaterial, Interviews und Spielszenen sollen durch einen Kommentar verbunden vorführen, welche Vielzahl von Lebensmöglichkeiten sich damals eröffneten und andeuteten, und wie das seit damals als Lebenspraxis durchgesetzt wurde. Es wird sich dabei herausstellen, daß der Aufbruch damals zu Entwicklungen führte, die den gesellschaftlichen Mainstream weit hinter sich lassen konnten, und das Leben von Utopien zur Realität werden ließ. Es muß gezeigt werden, daß gesellschaftliche Entwicklung immer nur an den einzelnen Lebensgeschichten ablesbar ist und nicht in statistischen Daten erzählt werden kann. Damit wiederum wird gezeigt werden können, daß diese gelebten Utopien sich so weit von der angenommenen derzeitigen Realität entfernen konnten, daß sie von da aus gar nicht mehr zu sehen sind. Für eine emanzipierte und sich selbst wissende Person hat die Zukunft eben längst begonnen. Wenn Freiheit einer zur Selbstverständlichkeit geworden ist, muß nicht mehr darüber gesprochen werden. ,Son et Lumière’ soll genau über diese Selbstverständlichkeit der gelebten Freiheiten berichten und als Errungenschaft feiern." Marlene Streeruwitz

Wiener Frauenpreis 10. Dezember 2009 – Dankesrede von Eva Geber

AUF–Info 161

Inhalt

AUF–Editorial
Liebe Frauen,

Minarett–Verbot in der Schweiz – ein gefundenes Fressen für die rassistische Hetze der rechten Parteien. Islamophobie, Ausländerfeindlichkeit an sich sind längst in der politischen Mitte angekommen. Zugrunde liegt dem ein konstruierter Generalverdacht gegenüber MigrantInnen im Allgemeinen und MuslimInnen im Besonderen.

Unter Generalverdacht stehen auch die Studierenden. Ihre Forderung nach Studienbedingungen, die schlicht Bildung und Ausbildung ermöglichen, wird von der Regierung ausgesessen: Es gibt keinen Bildungsminister, und das findet sie offenbar gut so. Wetten, dass Hahn jetzt damit beschäftigt ist, als guter Lobbyist (nun mit dem zweitgrößten EU–Budget) ein Wettnetz über die Regionen zu stülpen.

In der Zwischenzeit geht der Gesellschaftsumbau weiter, der im Namen der Krise stattfindet: in Kauf genommene Arbeitslosigkeit, Abbau des Sozialstaates, Finanzierung der Wirtschaft, der Banken statt der Bildung – Noch mehr Umverteilung von unten nach oben. All das begleitet von massiver Entsolidarisierung in der Gesellschaft und Aushöhlung des fragilen Gleichgewichts der Demokratie.

So lassen sich auch die Menschenrechte leicht aushebeln. Ein Lichtblick in diesen dunklen Zeiten: Nach 35 Jahren wurde auch die AUF gewürdigt und in Gestalt des Urgesteins Eva Geber mit dem Wiener Frauenpreis 2009 bedacht. Die Redaktion freut sich wie narrisch und hat damit Energie für die nächsten 35 Jahre. Dann haben wir längst eine feministische, solidarische, freie Gesellschaft mit realen gleichen Rechten für alle.

Jubelnd, die Frauen der AUF–Redaktion

Den Wiener Frauenpreis 2009 überreichte Frauenstadträtin Sandra Frauenberger an Eva Geber in der Kategorie "Herausragende Leistungen im feministischen Diskurs" und an Margit Schratzenstaller für "besondere Leistungen im Bereich Sozial- und Wirtschaftswissenschaften".

"Damit will ich herausragende Leistungen von Frauen ins Rampenlicht rücken, die durch ihre Tätigkeit dem Gleichstellungsgedanken Rechnung tragen und damit auch eine wichtige gesellschaftliche Vorbildfunktion übernehmen", unterstrich Frauenstadträtin Sandra Frauenberger.



die Frauen der AUF–Redaktion

 

Wie Ihr die AUF unterstützen könnt und gleichzeitig davon einige Vorteile habt, teilen wir Euch schon auf der ersten Seite der AUFinfo mit.

Mit AUFbauenden Grüßen

die Frauen der AUF-Redaktion

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